KISS-Syndrom

1. Kiss ( Kopfgelenk induzierter Symmetriestörung ) und die Grundlagen funktioneller Erkrankungen

Zu diskutieren ist die Wertung der Therapie durch Arzt oder Physiotherapeut und die Einordnung des Krankheitsbildes KISS-Syndrom, das einerseits bei einen definierten Hirnschaden begleiten und andererseits eine funktionelle Erkrankung sein kann. Kiss ( Kopf gelenk induzierte Symmetrie störung) ist ein Symptom oder Ursache von Störungen der Entwicklung des SĂ€uglings, die sich in Funktionsstörungen der oberen HalswirbelsĂ€ule ( "Kopfgelenke") ausdrĂŒckt.  Kiss 1 steht dabei fĂŒr den "Schiefhals", Kiss 2 fĂŒr die "Sternengucker". Mischformen sind allerdings hĂ€ufig. GegenĂŒber den Patienten nutze ich in der Regel den Vergleich mit einem Fahrrad. Bei einer funktionellen Erkrankung ist die Fahrradkette abgesprungen. Kette und Zahnkranz bleiben heil, aber Fahrradfahren ist offensichtlich nicht möglich.

Die gegenwĂ€rtige Medizin fokussiert auf den Schaden, also die "Anatomie" Kette und Zahnkranz und begrĂŒndet die missliche Situation mit AlterungsvorgĂ€ngen und ggf. Rost, was ein fatales Problem organbezogener , technisierter Medizin ist, die gleichwohl ihre unbestrittenen Vorteile in genauer anatomischer Darstellung, der Abrechnungsmöglichkeit gegenĂŒber dem KostentrĂ€ger und der medizinischen Dokumentation und auch dieser gegenĂŒber dem Juristen hat.

BrĂŒgger verdanken wir nicht nur das Wissen ĂŒber den Zusammenhang von gut mobiler, aufrichtungsfĂ€higer BrustwirbelsĂ€ule und Spannung am gesamten Körper, sondern die Erkenntnis, dass ein Symptom Schmerz und seine EntĂ€ußerung im Gewebe unterschiedlich in Ort und Ursache sein können. Vergleichbar ist die Beschreibung sog. Reflexzonen am Körper von Head. BrĂŒgger kennt wichtige "Fernpunkte" wie in der traditionellen chinesischen Medizin die Tibialis-posterior-Loge bzw. Milz-Pankreas 6. Der ebenfalls als Neurologe tĂ€tige Tscheche Janda richtet die BrustwirbelsĂ€ule nicht auf wie BrĂŒgger auf, sondern "schubst" etwa im Kyphosescheitel und sieht sich die Gleichgewichtsstellreaktion des Erwachsenen an, was an den von Vojta beschriebenen kinesiologischen Tests der SĂ€uglingsuntersuchung prinzipiell erinnert. Allen gemeinsam ist, dass sie "in ein System rufen" und mit den beobachbaren Reaktionen auf das Zentrum der Bewegungssteuerung und deren Pathologie schließen wollen. Von Biedermann haben wir schließlich erfahren, dass funktionelle Erkrankungen beim SĂ€ugling z.B. durch geburtliches Trauma, z.B. Sauerstoffmangel oder oft ungeklĂ€rter Ursache auftreten können und eben nicht mit definiertem Hirnschaden einhergehen mĂŒssen, aber einer effektiven Schmerzbehandlung durch manuelle Therapie der oberen HalswirbelsĂ€ule zugĂ€nglich sind.

2. Die Untersuchung des Kindes

Die Beobachtungen der Eltern, des Physiotherapeuten , Kinderarztes,  Sportlehrers sind in der Anamnese ebenso wichtig wie die Familienvorgeschichte, mögliche Erbbelastungen, Verletzungen, Infekte oder UnvertrĂ€glichkeiten. Die MĂŒtter liefern  die Beurteilung der familiĂ€ren Situation mit Akzeptanz des Kindes und der damit verbundenen Konflikte in der Familie, die im Rahmen der therapeutischen Planung BerĂŒcksichtigung finden muss. Aggressive Manipulation in spannungsgeladener PraxisatmosphĂ€re mit eigener innerer Unruhe und kalten HĂ€nden ist problematisch.Es ist nicht ĂŒblich, die MĂŒtter ebenfalls an der WirbelsĂ€ule zu untersuchen. Sinnvoll ist es allemal. Etwa die HĂ€lfte der MĂŒtter mit Kiss-Kindern hat nach meiner persönlichen Beobachtung ebenfalls eine Funktionsstörung der Kopfgelenke! Die Beurteilung der Muskelspannung und Gelenkfunktionen des Kindes erfolgen in wechselnder Rumpfposition. Untersuche ich die Kinder in der Routine bei der ĂŒblichen Ultraschalluntersuchung der HĂŒftgelenke in der 4.-6. Lebenswoche, so werden Geburtstraumata berichtet, die als Ursache fĂŒr eine Funktionsstörung der oberen HalswirbelsĂ€ule gelten. Sektiogeburten, Beckenend- und -schieflagen, AuffĂ€lligkeiten wĂ€hrend der Schwangerschaft auch im Ultraschall mit mangelnder oder geringer Kindsbewegung, KISS - Vorgeschichte in der Familie und die Anwendung von geburtlichen Hilfsmitteln wie der Saugglocke mit Begleitverletzungen wie Frakturierung des SchlĂŒsselbeines oder gar PlexuslĂ€sion sind als Ursachen zu nennen.SchlĂŒsselbeinfrakturen beim SĂ€ugling sind innerhalb von 2 Wochen verheilt, was damit auch fĂŒr die ĂŒbrigen Bindegewebe gilt. Neuerdings teste ich bei allen Kindern die Kibler-Hautfalte - rolle also die RĂŒckenhaut vom Becken bis zur BrustwirbelsĂ€ule (“Tuina Massage”). Eine “Verklebung” kann Hinweis auf eine Darmstörung sein. Eine “Neurodermitis” der Mutter fĂŒhrt beim gestillten SĂ€ugling fĂŒhrt ebenso zur “Verklebung” wie UnvertrĂ€glichkeit von Kuhmilcheiweiß (wahrscheinlich) beim nicht gestillten SĂ€ugling. Beim Erwachsenen gehen Stoffwechselstörungen der Leben/ Galle und des Darmes mit Bewegungsstörungen an der WirbelsĂ€ule  einher und genau diesen Zusammenhang finde ich auch beim SĂ€ugling als weitere Ursache funktioneller Beschwerden am Bewegungsapprat. Kibler Hautfalte oder Tuina Massage können angeleitet werden und dienen in jedem Lebensalter zum vegetativen Ausgleich ( entlang der Zustimmungspunkte auf den inneren Ästen des Blasenmeridians). 

Öfter berĂ€t gerade die Hebamme bei ihrer wichtigen nachgeburtlichen Betreuung der MĂŒtter und Stillschwierigkeiten und Gedeihstörungen zumal bei "Schreikindern" auf die Wahrscheinlichkeit von Funktionsstörungen der oberen HalswirbelsĂ€ule. Aus einer funktionellen Störung kann sich der Gesunde befreien.Fatalerweise fĂ€llt die mögliche Persistenz einer Funktionsstörung beim Kranken in die Phase motorischen Lernens und starken Wachstums, so dass systematische Abweichungen - eine "Chronifizierung wĂŒrden wir beim Erwachsenen sagen" - entsteht.Da valide prognostische Parameter drohender Chronifizierung wie soziales Niveau usw. gegenwĂ€rtig spekulativ sind, betrachten Manualtherapeuten jede Gelenkblockierung als Indikation fĂŒr die manuelle Therapie, was erklĂ€rt, das nahezu jedes Kind "eingerenkt" werden könnte!                       In schwerwiegenden FĂ€llen mit definierter Verletzung und aufgetriebenem M. sternocleidomastoideus als Zeichen eines erheblichen muskulĂ€ren Stresses, vergleichbar einer Volkmann-Kontraktur, einer sudeckoiden Entwicklung oder des aktuellen RSI-Syndromes der Erwachsenen , ist die frĂŒhe Schmerzbehandlung nach der Diagnose wie beim Klumpfuß notwendig. Fehlen Ă€ußere Zeichen der Verletzung und Schieflage und weist das Verhalten des Neugeboren nicht auf eine systematische Schmerzursache, so erscheint mir in der aufgefĂŒhrten Risikogruppe die RotationsprĂŒfung in RĂŒckenlage geeignet, um im einfachen Screening eine Funktionsstörung nachzuweisen. Etwa ab dem 3./4. Lebensmonat gilt die Seitkippreaktion und Beobachtung der Aufrichtung gegen die Schwerkraft als Kriterium. Nach Biedermann ist eine sichere Kopplung von Seitneigung und Rotation bis zur Vertikalisierung noch nicht gegeben. Die ĂŒblichen Kriterien manualtherapeutischer Untersuchung mit Festlegen einer sog. freien oder blockierten Richtung griffen erst nach der Vertikalisierung und seien vorher nur sehr unsicher , so dass die Behandlungsrichtung schließlich durch das Röntgenbild festgelegt werde. UnabhĂ€ngig von dieser Diskussion liefern aber die beschriebenen diagnostischen Tests "Seit-Kipp" und "Kopfrotation auf der Untersuchungsliege in RĂŒckenlage" einen Hinweis dafĂŒr, ob die angewandte Therapie erfolgreich war. In der Reflexkinesiologie nach Vojta sind asymmetrische Reaktionen an der WirbelsĂ€ule und den ExtremitĂ€ten festzustellen. Eine gewisse Monotonie der Einstellung zeigt sich in der Statistik der Asymmetrie.Die Vielzahl der Kinder weist eine sog. LinkskonvexitĂ€t auf, bevorzugt also die Kopflage nach rechts mit der Hinterhauptsabflachung rechts, haben eine höhere Körperspannung auf der rechten mit rechtskonvexer Einstellung der BWS und eine geringere auf der linken Seite, haben eine Verzögerung meist der linken gegenĂŒber der rechten HĂŒfte im Ultraschallbild und zeigen einseitig verstĂ€rkt eine Adduktion des Fußes. In der segmentalen Untersuchung fallen Tendomyosen der kurzen Halsmuskulatur tiefnuchal hinter dem sich entwickelnden Mastoid auf. Wer beim SĂ€ugling diese Muskelspannung aufgrund der zugegeben sehr kurzen Untersuchungszeit unsicher ist, sollte beim Erwachsenen ĂŒben. Die Störungen zeigen sich an gleicher Stelle. Das gilt auch fĂŒr den lumbosacralen Übergang, die sacroilicalen Gelenke und die BrustwirbelsĂ€ule. Ziel jeder manuellen Therapie ist die harmonische Gelenkbewegung. Damit ist sie nahezu unabhĂ€ngig von der neurologischen Diagnose, denn das zentrale Nervensystem profitiert in seinem Steuerungsvermögen von reduzierter peripherer Nozizeption. Ohne Zweifel ist die Kinesiologie von Vojta kompliziert. Sie ist aber eine valide Metrik und mit ihr ist das Entwicklungsalter zu bestimmen. Von Vojta kommt selbst die Aussage, das im ersten Lebensjahr motorische und geistig-psychische Entwicklung gekoppelt sind. Hier wird nicht einfach nur das alte Sprichwort kolportiert, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohne, sondern offensichtlich vermutet, dass sich eine "Schnittstelle" zwischen Geist und körperlichem Ausdruck und BewegungsfĂ€higkeit vorhanden sein muss. Bei der Oligophrenie bleibt das Kind z.B. auf seiner Entwicklungsstufe stehen. Dabei ist die Oligophrenie um mindestens ein 10faches hĂ€ufiger als die spastische cerebrale Parese, die als klassische Indikation der Vojtatherapie gilt. Nach dem ersten Lebensjahr entkoppeln sich körperliche und geistige Entwicklung, denn sonst wĂ€ren erhebliche Dissonanzen erwachsener Lebewesen nicht erklĂ€rbar. Schnittstellencharakter hat ohne Zweifel die Sensorik wie Riechen, Sehen und Hören und wir vermuten sie auch im Nackenrezeptorfeld. Vojta testet die Entwicklung statisch mit der Traktion in RĂŒcken- und Bauchlage und mit Beschleunigungstest, von denen einer nach ihm selbst benannt ist und letztere scheinen stĂ€rker mit dem Gesamtergebnis zu korrelieren. FĂŒr den OrthopĂ€den reicht es fast zu wissen, dass ein Kind bis zum 6. Monat ein Beuge-Synergie-Muster aufbaut und sich nicht mehr mit moro-artiger Reaktion erschreckt und bis zum 9. - 11. Monat sollten gekreuzte Bewegungsmuster als physiologische Grundlage des Krabbelns und spĂ€teren bipedalen Gehens aufgenommen sein. Abweichungen sollten auffallen und erklĂ€rt werden.

3. Die Therapie des Kindes

Manuelle Diagnostik und Therapie gehen in der Untersuchung fließend ineinander ĂŒber. Zum gegenwĂ€rtigen Zeitpunkt muss aus juristischen GrĂŒnden von einer Manipulation der HalswirbelsĂ€ule abgesehen werden! Schriftliche AufklĂ€rung sei notwendig und Komplikationen bis zum GefĂ€ĂŸschaden mit folgendem Hirnschaden geistern durch die Presse. Eine vorsichtige manuelle Lösung der HalswirbelsĂ€ule ist in der Regel genauso wirksam und hat kein Unfallpotential. Allerdings gelingt mir ein vergleichbarer Effekt auf HalswirbelsĂ€ule und Hirnstamm nur, wenn Funktionsstörungen der ĂŒbrigen WirbelsĂ€ule ( Kreuz darmbein gelenk z.B.) gelöst werden und ggf. eine  Homöopathie (Mercurius mit Resonanz zum Nabel Chakra - damit der “Mitte” ) oder Mikrostimulation am Ohr mit dem Akupunktur Laser eingesetzt werden.  Mit diesen "Tricks" ( Anlage Frequenz 5 nach Bahr mit dem Handylaser peripher oder zentral , lokale Ohrstimulation im Bereich ca. Kiefergelenk subantitragal, die auch die MĂŒtter weiterfĂŒhren können) ist eine Muskelentspannung und einfache Mobilisation der oberen HWS fĂŒr den Erfahrenen ohne Impuls ausreichend erfolgreich. Dann löse ich die Funktionsstörungen der Sacroiliacalgelenke. Oftmals kommt es hier zum KnackphĂ€nomen, was auch fĂŒr die vorsichtig gefĂŒhrte, rotierende Mobilisation der Lenden- und BrustwirbelsĂ€ule gilt. Die BrustwirbelsĂ€ule wird in Bauchlage mit Gegenhalt des untergelegten Armes durch Ballendruck vom thorakolumbalen Übergang an in kleinen Schritten mobilisiert. RaritĂ€ten im SĂ€uglingsalter vor der Vertikalisierung sind Funktionsstörungen der unteren HalswirbelsĂ€ule, ĂŒblich hingegen gerade bei asymmetrischen Kindern die relative Fixierung der oberen BrustwirbelsĂ€ule und Funktionsstörung auch des Cervico - thorakalen - Überganges und Ă€hnelt damit dem erwachsenen Trainingsmangelmuster. Die Mobilisation der BrustwirbelsĂ€ule ist von Ă€hnlicher Bedeutung beim SĂ€ugling, wie sie Basis zur Therapie der erwachsenen WirbelsĂ€ule ist (Oft Serienblockierungen um den Scheitel der Kyphose : Beachte Blase 17 - Meisterpunkt des Blutes - Mobilisation verbessert den "Energiefluss" nicht nur bei Kindern - BrĂŒgger hatte Recht!!) Die mobilisierende Behandlung reicht in den Übergangsbereich der Brust- zur HalswirbelsĂ€ule. In Bauchlage mit sanft rotiertem Kopf löst ein vorsichtig repetitiv mobilisierender Schub des Daumens gegen den paravertebralen Weichteilwulst mit ausreichendem Tiefenkontakt die Wirbelgelenke des zervikothorakalen Überganges. Auch die unteren Segmente der HalswirbelsĂ€ule beim Ă€lteren Kind können mit dieser Technik mobilisiert werden, wobei ich " SchiefhĂ€lse " im Schulkindalter, die ja in der Regel C2-c3-Pathologien primĂ€r aufweisen, in RĂŒckenlage des Patienten behandele und aktuell nach Lasermuskelentspannung ( Frequenz 5 nach Bahr, lokal ggf. Frequenz C) unter Mitarbeit des Kindes lösen kann. Der "entzĂŒndliche" Anteil des Schiefhalses klingt von allein oder in schweren FĂ€llen ( HNO Infekt) gut mit Ibuprofensaft (oder Homöopathie) ab. Aus dem typischen Funktionsdefizit der Bewegung mit Schiefhaltung des Kopfes, Rotationsstörung und sekundĂ€rer Skoliosierung des Rumpfes ergibt sich die Indikation zur mobilisierenden Therapie der Kopfgelenke. Die Therapierichtung am Atlas wird nach Biedermann durch die KonvexitĂ€t der Röntgenabbildung in der ap.-Sicht festgelegt. Funktionsstörungen C2 und C23 einzeln oder kombiniert zu C1 sind nach der Vertikalisierung hĂ€ufiger und die Regel bei sog. SpĂ€t-Kiss Kindern mit senomotorischer Dyskybernese, die damit zum therapeutischen Problem werden können. Das Ziel ist die Normalisierung der Gelenkfunktionen, wobei oft die strenge Systematik der Vielfalt der Natur unterlegen ist. Rezidivierende Funktionsstörungen beim SĂ€ugling und Kleinkind trotz exakter Technik weisen auf die Bedeutung des neurologischen Grundmusters, also einer systematischen Pathologie und sind ggf. Indikation zur Krankengymnastik, sicher aber zur Kontrolle im Intervall nach 4-6 Wochen. Beim SĂ€ugling liegt hĂ€ufig die "Kugel auf dem Berg" und lĂ€uft oft allein nach dem richtigen Stoß. Beim Erwachsenen ist das niemals mehr so. Er muss in der Regel trainieren. Ich plĂ€diere fĂŒr eine möglichst frĂŒhe Schmerzbehandlung von Kindern, die ein Geburtstrauma erlitten haben, Ă€hnlich wie beim Erwachsenen nach Zervikaldistorsion bei einem Verkehrsunfall, die aufgrund drohender Chronifizierung auch nicht erst nach 6-8 Wochen ohne Diagnostik und ggf. Therapie dem spontanen Verlauf ĂŒberlassen werden. Als Kontrollintervall ist ein Intervall von 4 bis 6 Wochen je nach Verlauf und Schwere der PrimĂ€rlĂ€sion oder der Entwicklung angemessen. Besteht der Verdacht auf einen schweren Schaden wie drohender spastischer Entwicklung ist eine intensive Behandlung mit Krankengymnastik nach Bobath oder Vojta indiziert. Manipulationen bei SĂ€uglingen und Kleinkinder sollte nur der Arzt durchfĂŒhren, der sich intensiv mit der manuellen Therapie beschĂ€ftigt hat und diese auch regelmĂ€ssig bei Kindern anwendet. Ich halte nichts von der typisch deutschen Sucht nach Zertifikaten! SpĂ€ter sind es insbesondere Sprache und Feinmotorik, die ĂŒber die Karrierechancen in unserer Gesellschaft in stĂ€rkeren Umfang entscheiden als das Laufvermögen, was ohnehin im Erwachsenenalter durch die Art des Umgangs mit dem eigenen Körper mehr verĂ€ndert wird als durch die primĂ€re FĂ€higkeit, den Körper ĂŒberhaupt zu bewegen. Symptome hochcervicaler Funktionsstörungen im Schulalter sind Schwindel, Kopfschmerzen und sekundĂ€r hĂ€ufig genannt auch Konzentrationsstörungen und die Kontrolle der WirbelsĂ€ule auf Skolioseentwicklung sollte ab dem pubertĂ€ren Wachstumsschub bei MĂ€dchen im 10. und bei Jungen ab dem 12. Lebensjahr erfolgen. Dieser Verlauf wird mit den Eltern schon bei der Behandlung des Kiss-Syndromes besprochen und im Arztbrief mitgeteilt. Die Eltern sollen informiert werden, dass mit der reinen KISS-Pathologie als funktioneller Störung keine Behinderung verbunden und eine gute Prognose die Regel ist. Asymmetrie gehört dabei zur Lebensdynamik ĂŒblicher biologischer AblĂ€ufe, die zwischen Chaos und Ordnungszustand wechseln. Auch die SchĂ€delform korrigiert sich in den ersten zwei Jahren in der Regel weitgehend und folgt dann den asymmetrisch interessanten Gesichtern der Eltern. Vom OrthopĂ€den wird verlangt, dass er eine Unterscheidung der Pathologie trifft. Er soll eine funktionelle Erkrankung erkennen und behandeln und eine drohende spastische oder hypotone Entwicklung mit möglichen weiteren Differentialdiagnosen und neurologischem Defizit nicht ĂŒbersehen, die vom PĂ€diater und Krankengymnasten behandelt werden, was auch fĂŒr die entsprechenden Verordnungen gilt.

Typische KISS-Kinder mit verzögerter motorischer Entwicklung und pseudozentraler Symptomatik bessern sich oft nach der manuellen Therapie so gut, dass die periphere Steuerungsstörung gegenĂŒber einem theoretischen cerebralen Schaden in den Hintergrund treten kann. Krankengymnastik ist dann indiziert, wenn sich aufgrund systematischer Pathologie neurologischen Defizits eine Verzögerung der motorischen Entwicklung von mehr als 3 Monaten zeigt, wobei ich dazu tendiere, schon bei 8 Wochen Verzögerung Krankengymnastik zu empfehlen, sicher aber dann, wenn nach einer Kontrolluntersuchung nach 6 Wochen keine Verbesserung des Befundes eingetreten ist.Das KISS-Syndrom allein und eine damit verbundene Symmetriestörung ist kein Grund zur Verordnung von Krankengymnastik.Tritt eine Verschlechterung ein, so soll der Arzt die Diagnose prĂ€zisieren. "Schieflagesyndrom" oder "Schiefhals" sind dabei Ă€rztlicher Behandlungsgegenstand und bedĂŒrfen der prĂ€zisen Formulierung und sollten nicht auf einem Gymnastikrezept stehen. Krankengymnastik wird dann verordnet, wenn der Arzt eine Störung der motorischen Entwicklung, ihre Symptome und damit möglicherweise im Zusammenhang stehende Ursache eingegrenzt hat. Die Diagnose kann deshalb z.B. zentrale Koordinationsstörung mit Funktionsstörung der HalswirbelsĂ€ule als Folge geburtlicher Verletzung sein. Dabei nutzt in jedem Fall die Quantifizierung der zentralen Koordinationsstörung. Eine oft gestellte Frage von Eltern und Ärzten betrifft die Dauer der Krankengymnastik. Die Antwort ist einfach: Krankengymnastik ist dann nicht mehr notwendig, wenn ein normaler Entwicklungsstand erreicht ist. Wir mĂŒssen akzeptieren, dass es Pflicht- und KĂŒrmuster der Entwicklung gibt. Zur Pflicht gehören neben Schmerzarmut die rumpfmuskulĂ€re Kontrolle, die Kopfkontrolle, das Beuge -Synergie - Muster und die Aufnahme gekreuzter Bewegungsmuster, ein ausreichendes Gleichgewicht und eine flexible WirbelsĂ€ule, eine freie normale Gelenkbeweglichkeit, eine normale HĂŒftentwicklung und normale Fußhaltung ohne Fixierung oder weicher Korrekturmöglichkeit. Wir sollen wie Vojta zwischen IdealitĂ€t und NormalitĂ€t unterscheiden. "Ideal" bezeichnet einen sehr fokussierten Zustand getestet mit dem Inventar der Entwicklungskinesiologie nach Voyta.Das Feld des Normalen ist breiter. Der Profi-Golfspieler ist zum Beispiel sehr viel effektiver und hat kĂŒrzere Bewegungen in geringerer Auslenkung aus seiner Körperachse als der Laiengolfer, der sehr viel statistischer und damit inkonstanter Bewegungen durchfĂŒhrt. Nicht jede Abweichung von der IdealitĂ€t wie Adduktionshaltung der FĂŒĂŸe, Faustung der HĂ€nde oder eine leichte einseitige Betonung des Rumpfes mit Skoliosierung bedĂŒrfen der Ă€ußeren Hilfe.Bleibt ein Kind aber in seinem Unvermögen fixiert, so liegt die Kugel liegt nicht auf dem Berg.Wir sollen beim Kind ein Handicap nur dann akzeptieren, wenn wir es diagnostiziert und in der Schwere beurteilt haben. Ein Denken mit "Handicap" ist beim Erwachsenen Arthrotiker , also in meinem Alter von bald 50, sinnvoll und ĂŒblich und es ist Teil der Erwachsenenmedizin, den Menschen an seinen Alterungsumbau zu gewöhnen. Beim Kind mĂŒssen wir kritischer sein und dĂŒrfen keinesfalls z.B. eine spastische Entwicklung oder chronifizierte Funktionsstörung ĂŒbersehen. So wird also eine schwere zentrale Koordinationsstörung mit spastischer Parese regelmĂ€ĂŸig 1-2 x pro Woche zur Krankengymnastik und tĂ€glich 5 x mit der Mutter bis zu einem Jahr lang ĂŒben, wĂ€hrend wir mittelschwere zentrale Koordinationsstörungen, KISS-Syndrome und Asymmetrie vielleicht nur Ă€rztlich im Verlauf kontrollieren mĂŒssen. Ziel im ersten Jahr ist die ausreichende rumpfmuskulĂ€re Kontrolle und Zuwendung zur Außenwelt, die sich in der Außenrotation und normalen Lagesicherung zeigt. Es sollen die diagonalen Bewegungsmuster aufgenommen werden, wobei Zeichen mĂ€ĂŸiger Reifungsstörung mit Streckerbetonung auf beiden Seiten frĂŒhzeitig zum Stand kommen, was allein fĂŒr sich keine Pathologie ist. Ohne Zweifel ist der therapeutische Aufwand wesentlich grĂ¶ĂŸer, wenn bedeutsame funktionelle Störungen und asymmetrische Entwicklung erst im 2. Lebensjahr oder spĂ€ter erkannt werden. Das zweite Lebensjahr gehört der Vertikalisierung, also dem Laufen lernen.Die "KĂŒr" auf diesem Weg schließt Kinder ein, die beim Krabbeln sehr behende einseitig mit adduziertem Bein quasi ĂŒber den Boden rutschen. Ob hier "versteckte" Pathologien eine Rolle spielen wird diskutiert. Oftmals muss man aber nicht behandeln. Funktionsstörungen betreffen oft den lumbosacralen Übergang und die BrustwirbelsĂ€ule, aber hĂ€ufig sind es keine typischen KISS-Kinder, so dass diese Abweichung in der Regel als vorĂŒbergehend angesehen und harmlos beurteilt werden kann, sofern OrganschĂ€den wie der HĂŒften ausgeschlossen sind.

4. Therapie ab dem dritten Lebensjahr

Im dritten Lebensjahr erreichen Kinder die maximale koordinative LeistungsfĂ€higkeit und Muskelfasern sind noch zur echten Hyperplasie fĂ€hig. Ein Kraftraining ist also möglich und man kann den Kindern sogar KlimmzĂŒge beibringen, wenn es sinnvoll wĂ€re. Diese Ausgewogenheit von Kraft, Geist und Körpergewicht verlassen die meisten wieder nach dem Schulbeginn und erreichen sie auch niemals mehr.Mit 2 œ sollte ein Kind Drei-Wort-SĂ€tze sprechen und es sind Störungen der Sprachentwicklung feststellen, die sich hĂ€ufig bei KISS-Kindern finden, deren Funktionsstörung rezidiviert. Aber erst bis zum Ende des 4. Lebensjahres sollten H, P- und SCH am Anfang beherrscht werden. Ich frage die Kinder in der Regel, ob sie - Schule -spielen -springen- kauen- putzen- sagen können, wobei Stottern und Lispeln aus meiner Sicht nicht zu den typischen, an die KISS-Symptomatik gekoppelten Funktionsstörungen des Bewegungsapparates gehören. Stottern gehe aber nach Frau Dr. Graumann-Brund (www.manmed.de ; www.stillen.de) mit einer Steifigkeit der WirbelsĂ€ule einher.Ich habe den Eindruck, dass die VerlĂ€ufe bei MĂ€dchen gutartiger sind, die Rezidive nicht so hĂ€ufig auftreten und trotz auch manchmal schwerer funktioneller Störungen Feinmotorik und Sprachentwicklung besser gelingen als beim Jungen, die sich zu sehr unangenehmen, aggressiven SpĂ€t-KISS-Patienten sensomotorischer Diskybernese entwickeln können. Möglicherweise ĂŒbersehen wir diese Jungen in der SĂ€uglings - und frĂŒhen Kleinkindphase und wenn sie vor allem "sozial" auffallen ist es oft schon zu spĂ€t!In der Kindergartenphase sollte auffallen, wenn Kinder eine koordinative Störung der Mund- und Sprachmotorik haben, z.B. die S-Laute nicht gut sprechen und zu.B. "Dein" statt "Stein" sagen.Es sind die "Krickel-Krackel - Kinder", die den Malstift mit der Faust halten und beim Sprung von der Untersuchungsliege zeigen sie grobe Ungeschicklichkeit als Störung des Gleichgewichts vergleichbar den Bewegungsmuster der Tele-Tubies und hĂ€ufig auch eine Asymmetrie der Kiefergelenbewegung, die sich bei allen sprechgestörten Kinder findet. Der Purzelbaum wird oft schon im 3. Lebensjar geĂŒbt, wĂ€hrend die Rolle rĂŒckwĂ€rts erst im fĂŒnften Lebensjahr im Turnverein angefangen wird. Kiss Kinder mögen den Purzelbaum nicht! Der funktionsgestörte hochcervicale Bereich wird wie beim PseudoradikulĂ€rsyndrom des Erwachsenen sehr berĂŒhungsempfindlich. Oft ist eine psychosoziale Komponente der Spannung zu merken, denn die Eltern negieren nicht selten die Fehlentwicklung und in Familien mit Schmerzvorbildern klagen Kinder ĂŒber Kopf- und Nackenschmerzen. Nach der Vertikalisierung beobachte ich beim Kind auch sog. Erwachsenenmuster motorischer Funktionsstörung, die vom zervikothorakalen Übergang getriggert werden und damit einem psychosomatischen Muster folgen. So ist mir ein Kind erinnerlich, was in der Schule einen deutlichen Leistungsabfall erlebt hat, den auch der Sportlehrer berichtete mit Fehlhaltung und klinisch typischer Funktionsstörung der Kopfgelenke, der Brust- und der LendenwirbelsĂ€ule, die sich aber wesentlich in der BWS organisierten. Das sehr zurĂŒckhaltende und fast schon apathische Verhalten war auffĂ€llig und im GesprĂ€ch mit der Mutter kam heraus, dass der Vater gegenwĂ€rtig einer Chemotherapie unterzogen wird. Zu merken ist die Organisation psychischer Spannung im asymmetrischen Bewegungsmuster, wie sie dem KISS-Kind Ă€hnelt, ohne dass hier eine typische Anamnese geburtlicher LĂ€sion oder frĂŒhkindlicher Entwicklungsstörung vorgelegen hat. Funktionsstörungen der Gelenke finden sich allerdings fast bei jedem Kind und der Unterschied zwischen dem Gesunden und Kranken ist nicht die " Blockade" ansich, sondern die Gesunden können sich aus ihren Funktionsstörungen selbst befreien und die Kranken bleiben in ihnen gefangen und es entstehen Symptome. KISS-Syndrom ist dabei das Symptombild der Symmetriestörung des Neugeborenen mit körperlich ausgedrĂŒcktem Schmerz und Störung der Entwicklung vor allem im motorischen Bereich. Hauptursache der Pathologie ist die Verletzung der oberen HalswirbelsĂ€ule durch die Geburt oder begleitende UmstĂ€nde mit möglicher weiterer SchĂ€digung des Hirnstammes vergleichbar der Zervikaldistorsion des Autofahrers. Motor der KISS-Pathologie ist die anhaltende funktionelle Störung der Gelenkfunktion der oberen HalswirbelsĂ€ule mit Verstellung der Sollwerte der Empfindung und damit abnormer Meldung und reduziertem "Arbeitsspeicher" fĂŒr das motorische Lernen vergleichbar dem chronischen Schmerzsyndrom der Erwachsenenpathologie des Bewegungsapparates.Die fĂŒr das KISS-Syndrom typische asymmetrische Steuerungsstörung bleibt im weiteren Leben eine immer wieder beobachtbare Erscheinung.HĂ€ufig werden dem OrthopĂ€den deshalb Kinder aus Schuleingangsuntersuchungen im 5-7 Lebensjahr und im pubertĂ€ten Wachstumsschub MĂ€dchen ab dem 10. und Jungen am dem 12. Lebensjahr mit Skoliosierungen der WirbelsĂ€ule vorgestellt. Unterschiedliche Torsion der LWS in Beugung und Streckung weisen auf das Asymmetriemuster muskulĂ€rer Dysbalance wĂ€hrend die stets gleichgerichtete Torsion ein strukturelles Fehlwachstum vermuten lĂ€sst und eine Röntgenkontrolle fordert. Die Asymmetrie der BWS sieht man gut auch am unbekleideten Oberkörper von vorn.

5. Asymmetrie der Erwachsenen

Beim Erwachsenen ist im Altersrumbau der WirbelsĂ€ule mit eindrehender und setzender Rektion hĂ€ufig eine Asymmetrie mit - Vorverlagerung des rechten SC-Gelenkes, - eine hochcervicale Tendomyose rechts wie bei LinkskonvexitĂ€t nach Biedermann beim SĂ€ugling, - eine Störung der HĂŒftrotation rechts mit Ilio-Psoas-VerkĂŒrzung , - eine höhere Empfindlichkeit der linken KörperhĂ€lfte hĂ€ufiger bei Frauen als bei MĂ€nnern im Bereich der Tibialis-posterior-Loge links und im , - Upper-limb-tension-test (nach Elvey, vgl. Maitland) der oberen ExtremitĂ€ten in klinisch einfacher Untersuchung nachweisbar. (Auch die Bahr Schule der Akupunktur nimmt eine vorgeburtliche HĂ€ndigkeit an und aus der TCM kommt der Hinweise fĂŒr ein Yin Verhalten der linken und Yang Verhalten der rechten KörperhĂ€lfte). Wachstum, Schmerz, psychische Spannung und Trainingszustand sind hier die Motoren asymmetrischer Einstellung, die uns als Grundmuster nach Verlassen der motorischen Erstentwicklung nach dem 1. Lebensjahr erhalten bleiben. So greift der erwachsene Trainingsmangelpatient auf die gleichen Bewegungsmuster zurĂŒck, die er als SĂ€ugling verlassen hat. Mangelnde Aufrichtung der BrustwirbelsĂ€ule ist gekoppelt mit rumpfmuskulĂ€rer SchwĂ€che und die rechte KörperhĂ€lfte wird stĂ€rker tonisiert und die linke ist schmerzhafter.Funktionsstörungen betreffen die hochcervicale WirbelsĂ€ule, den zerviko-thorakalen Übergang, BrustwirbelsĂ€ule, lumbosacralen Übergang und die sacroiliacalen Gelenke.Von Biedermann wissen wir, dass bereits ein Baby funktionelle Störungen haben kann und BrĂŒgger und Janda haben sie fĂŒr die Erwachsenen formuliert. Versteht man nun die asymmetrische Reaktion als Ă€ußere körperliche Organisation des SchmerzgedĂ€chtnisses, so ergeben sich mit der Erkenntnis einer ziemlich monotonen asymmetrischen Einstellung interessante Aspekte fĂŒr die praktische funktionelle OrthopĂ€die in der Praxis. Knieschmerzen links beim RechtshĂ€nder gekoppelt mit Tibialis-Posterior -Druckschmerz als muskulĂ€re Dysbalance sollte z.B. nicht zur Arthroskopie oder Diagnose eines Außenmeniskusschadens vor Behebung funktioneller Ursachen fĂŒhren.Hörsturz und Schwindel haben hĂ€ufig als Motor psychische Spannung und Stress mit Fixierung der BrustwirbelsĂ€ule und reaktivem Asymmetriemuster bis zu den Kopfgelenken. "Motor" ist hier die Psyche und die therapeutische Schiene die manuelle Therapie und das allgemeine Training neben der Verhaltenstherapie.( Mit den Techniken der Ohrakupunktur sind die genannten Pathologien diagnostisch nachweisbar und elegant initial zu therapieren, so dass ein positiv motivierter Patient viel besser zum Kraft - und Ausdauertraining gebracht werden kann!) Der interkulturelle Vergleich mit der traditionellen chinesischen Medizin zeigt die Bedeutung vom Tibialis-posterior links als Milz-Pankreas-Pkt. 6 - also den Schnittstellen der Yin-Meridiane der unteren ExtremitĂ€ten als Zeichen allgemeiner SchwĂ€che und Spannung. Am Hinterhaupt sind es die Akupunkturpunkte Galle 20 und Blase 10, vielleicht auch das Storchenbiss-PhĂ€nomen als Ausdruck funktioneller Mehrdurchblutung, was an den Verlauf des Blasenmeridian erinnert. So wird ein akuter RĂŒckenschmerz L4-L5 beim RechtshĂ€nder z.B. zu einer asymmetrischen Einstellung des gesamten Körpers fĂŒhren und man kann den Patienten durchaus in dieser Phase manuell therapieren, indem man ihn lumbosacral aus seinem Schmerzasymmetriemuster "zurĂŒckdreht". Die stets begleitende Atlasdysfunktion ist gleichartig zu lösen und die BWS ist oft in der Kyphose verspannt und entsprechend zu befreien.

6. Aktuelle Aspekte

Der Idee funktioneller Erkrankung soll auch eine Orthese folgen. Korrigierende Helme fĂŒr die SchĂ€delasymetrie, schwere Orthesen an den FĂŒĂŸen, wie sie z.B. die Anti-Varusschuhe darstellen, wenn es nur um eine leichte asymmetrische Einstellung geht oder Apparate, um das Überstrecken des Kopfes zu verhindern, sind unsinnig.Die Nancy Hilton Einlagen und Orthesen sind en vogue, intelligent, teuer , oft sehr hilfreich und gut von den Patienten akzeptiert und damit ein "echter Fortschritt", leider aber auch wegen des Erfolges der Überversorgung in unserem System immer verdĂ€chtig. Auch ich sehe Rezidive in der Behandlung und antworte, dass sie der Ă€rztlichen Kontrolle und Befundbeschreibung zugefĂŒhrt werden sollen. Offensichtlich können körperliche und seelische Traumen das generelle Grundmuster asymmetrischer Organisation der Spannung am Bewegungsapparat aktivieren und schon im Kindesalter chronifizieren! Die " Sippe" macht dabei die Prognose und nach meiner Erfahrung und nicht nur nach der TCM ist es wichtig, die Mutter zu krĂ€ftigen. Die MĂŒtter sollten nach der RĂŒckbildungsphase neben ausgewogener gemĂŒsereicher und warmer ErnĂ€hrung ein Kraft - und Ausdauertraining aufnehmen, was die VĂ€tern von ihrem Zeitkonto investieren mĂŒssen! FĂŒr die Entspannung der Erwachsenen scheint es wichtig zu sein, dass er in der Lage ist, Körper und Geist immer mal zu entkoppeln, was durch Alkohol und Valium als unteroptimal bezeichnet werden muss. Ausgewogenheit im Sinne einer Symmetriesierung setzt eine normale psychische Konstitution voraus, was meint, dass man Arbeiten , Lieben und sich um andere kĂŒmmern kann. Im Erwachsenenalter liegt die Kugel allerdings nicht mehr auf dem Berg, sondern im Tal und rollt ohne Energie immer wieder in die Ausgangsposition zurĂŒck.Ich möchte deshalb alle Therapeuten nicht nur wegen der Kinder selbst zur manuellen Diagnostik und Therapie ermuntern. Auch unsere erwachsenen Patienten profitieren erheblich von unserer Kenntnis asymmetrischer funktioneller Störungen des Bewegungsapparates.

Aktuell probiere ich mit den MĂŒttern von “”Kiss Kindern “ manuelle Stimulationstechniken ĂŒber Ohrreflexpukte zur zentralen Anregung der schwĂ€cheren Körperseite (im Bereich der okzipetalen Triggerpunkte z.B.), zur muskulĂ€ren Entspannung der oberen HalswirbelsĂ€ule und damit auch zur Schmerzbehandlung. Dazu gehört auch die Tuina Massage am RĂŒcken. Ist - wie hĂ€ufig - die Mutter auch betroffen, so versteht sie besser, was ich mit dem Kind eigentlich so an der WirbelsĂ€ule anstelle. Die Mitarbeit reduziert die Angst um ein "Syndrom" unnd lĂ€sst gleichzeitig die Reflexion auf Spannungsursachen in der "Sippe" zu. "Angst" und "Sorgen" haben hohe Wachstumsraten in unserer Gesellschaft. Die Funktionsstörung der Kopfgelenke der HalswirbelsĂ€ule ist beim Erwachsenen lĂ€ngst ein allgemeiner Stress - und Spannungsparameter, der mit Schwindel, Spannungskopfschmerzen, Störung der Konzentration und GefĂŒhlsschwankungen einhergehen kann.

ZusammenhÀnge zum Stoffwechsel sind dabei die Regel ( Leber/ Galle / Darmstörungen durch Nahrungsmittel und Stress).

Die “wieder entdeckte” Kibler- Hautfalte (Bild rechts)fĂŒhrt auf den Weg. Mit ihrer Hilfe werden bindegewebige Quellungen erkannt.

Die erfolgreiche Behandlung dieser Symptome mit Akupunktur , die bei Ă€hnlicher mechanischer Problematik auch beim SĂ€ugling mit angepassten Techniken gelingt, fĂŒhrt auch dort zur Diskussion ĂŒber Ursachen oder auch nur "Triggern".Die höheren Stufen der Ohrakupunktur in der Bahr- Schule ( RAC) legen es nahe, an eine Übertragung von Information auf elektomagnetischem Weg zu denken, wie sie auf unterer Stufe zum Beispiel mit dem Akupunturlaser von Mensch zu Mensch möglich sind. Ich nutze diesen Weg z.B. , um ĂŒber die Mutter das Kind zu entspannen und es dann besser behandeln zu können.Viel wichtiger ist mir aber die Erkenntnis, dass mit der Möglichkeit nonverbalen elektromagnetischen Informationsaustausches von Mensch zu Mensch die Familie selbst ungemein wichtiger wird als irgendeine wie auch immer geartete medizinische Therapie! Auch wenn man nicht an Akupunktur, RAC und nonverbalen Informationsaustausch zwischen eng miteinander umgehenden Menschen ( “ die im gleichen Feld sind”) glauben mag, so muss man doch die hohe Bedeutung von vertrauten Bezugspartnern fĂŒr die Entwicklung eine Kindes erkennen. Jedes PraxisgesprĂ€ch nach Abschluss einer " Kiss behandlung" weist auf diesen wesentlichen prognostischen Wert familiĂ€rer stabiler Beziehung hin. Wer Ken Follett mag, kann in seinem Buch “Der dritte Zwilling” z.B. die große Bedeutung der Lebensumgebung fĂŒr die Entwickung der Problemgruppe “MĂ€nner” dieser Gesellschaft in der unterhaltsamen Trivialliteratur verfolgen.

Oft finden sich auch Störungen der Kopfgelenke bei den MĂŒttern und/oder Geschwistern, fast nie bei den VĂ€tern, die allerdings viel weniger hĂ€ufig die Kinder zur Untersuchung begleiten. Nach der TCM Mutter - Kind Regel fĂŒhrt eine StĂ€rkung der Mutter auch zur besseren “Energie” des Kindes. Der praktische Rat ist, dass die MĂŒtter etwas fĂŒr sich selbst tun mĂŒssen, wie Teilnahme in einer Aerobic gruppe, Fitnesstraining oder Kunst, Kultur oder Religion - das fĂŒr sich mal allein und nicht die Familie zur Verbesserung der eigenen Energie.

“Störherde” können auch schon bei Kindern eine Rolle spielen. “Amalgam” als Zahnmaterial der Mutter und wiederkehrende Zahnbehandlungen der Mutter in der Schwangerschaft können Hinweise auf Ursachen muskulĂ€rer kindlicher “Verspannung” oder “Hypotonie” sein. In einzelnen VerlĂ€ufen reichte die Hochpotenzhomöopathie (Mercurius solubilis C 200, nicht unbedingt die viel teureren XM etc. Potenzen) , um das Symtom “Spannung im Nervensystem mit “Mikrospastik” ( ULTT I nach Elvey, Slump und Lasegue) bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen deutlich zu reduzieren.

Arnica ist ein erstaunliches Medikament, weil es viel hĂ€ufiger als andere ( getestet mit dem Inventar der Stufe 4 der Ohrakupunktur der Bahrschule) geeignetes homöopathisches Medikament ist. So habe ich es wie Mercurius in der letzten Zeit immer vor der manuellen Therapie gegeben, weil eine “Entspannungswirkung” sofort einsetzt und so noch weichere Techniken möglich sind.

Ich rate den Hebammen, es dem Neugeborenen prophylaktisch nach problematischen Geburten, zu denen auch die Sectios zĂ€hlen, zu geben ( z.B. 5 Globuli Arnica C 30 in den Mund) und natĂŒrlich sollte die HalswirbelsĂ€ule dieser Kinder sobald als möglich fachorthopĂ€disch untersucht werden.

Ähnliche Effekte sind auch mit den passenden Erbnosoden zu erzielen, die sich insbesondere anbieten, wenn energetische SchwĂ€chen vorliegen.

Die HĂ€ndigkeitkeit der Eltern kann Hinweise fĂŒr die Prognose bei asymmetrischer Entwicklung liefern. Sind beide Eltern RechtshĂ€nder, wird es das Kind voraussichtlich auch. Besteht dann eine Linksseitvorliebe (Hinterhauptabflachung links) , so ist die Prognose besser als bei Betonung der rechten Körperseite, denn die genetisch dominante Seite wird in aller Regel nicht die schwĂ€chere bleiben. Ist aber - wie hĂ€ufiger- die rechte Seite bevorzugt und sind die Eltern RechtshĂ€nder, so wird die Differenz zwischen linker und rechter Körperseite grĂ¶ĂŸer und bleibt es auch. Von den Erwachsenen kommt die Beobachtung, dass weibliche LinkshĂ€nder in den Kopfgelenken nahezu spiegelbildlich zu den RechtshĂ€ndern reagieren. Je nach Stressantrieb (“Leber” in der TCM) kann aber am Lenden-Becken-Übergang durchaus das gleiche muskulĂ€re VerkĂŒrzungsmuster wie beim RechshĂ€nder gefunden werden. Der mĂ€nnliche LinkshĂ€nder ist oft ein “BeidhĂ€nder” oder “Umerzogen” durch die rechtshĂ€ndige Mechanik seiner mĂ€nnlichen Lebensumgebung. StĂ€rker ist die “Leber” belastet ( Ärger, Alkohol ?), so dass am Lenden-Becken-Übergang in aller Regel das VerkĂŒrzungsmuster des RechtshĂ€nders gefunden wird.

“FlexibilitĂ€t” scheint ein Vorteil der Frauen zu sein. Sie sind in der Regel multitaskingfĂ€higer, weniger aggressionsbelastet und feinmotirisch und sprachlich begabter als die MĂ€nner, was die in aller Regel guten VerlĂ€ufe bei MĂ€dchen und hĂ€ufiger problematischen bei Jungen zeigen. Jungen sind die Kiss-Problemkinder!

Nach Kaiserschnittentbindung finde ich in der Regel Funktionsstörungen der Kopfgelenke! Eine manuelle Therapie in den ersten Lebenswochen ist möglich, wird aber nicht an der Uni oder in einer Facharztausbildung gelehrt und weicht erheblich von der Therapie bei Erwachsenen ab. Es geht hier niemals ums “ Einrenken”, sondern um vorsichtige Techniken der manuellen Therapie, die mit Tricks wie dem Laser, Tuina Massage, WĂ€rme und Ohrstimulation unterstĂŒtzt werden können.

Kinder sind bis zum dritten Lebensmonat “Traglinge” und die Entfernung aus der NĂ€he des Mutter/ Vaterkörpers in Tragevorrichtungen, Wagen , Wiegen und Betten vermittelt nicht genĂŒgend physikalische Kraft von Aussen, so dass Störungen der Funktion wie KISS oft erst symptomatisch werden können. Kindertragen (vor dem Bauch, auf dem RĂŒcken etc.) dient zur Vermittlung von Bewegung in der Zeit, wo das Kind es selbst noch nicht kann. Ab dem vierten Monat werden unsere gut genĂ€hrten Kinder fĂŒr die oft relativ untrainierten MĂŒtter zu schwer und heben und tragen muss rĂŒckenschulgerecht erfolgen und provoziert oft RĂŒckenschmerzen.

Bei Kindern mit HĂŒftdysplasie finde ich in der Regel Funktionsstörungen der Kopfgelenke und mit diesen der Kreuzdarmbeingelenke. Üblich ist die Verzögerung der linken HĂŒfte bei typischer Lieblingsseite rechts und damit ist eine HĂŒftdysplasie Hinweis auf eine zentrale oder wenigsten pseudozentrale (wie bei KISS) “HalbseitenschwĂ€che”. Die Vojtatherapeuten wussten das schon immer und ihnen sind oft die Ruhigstellungsmethoden der SchulorthopĂ€den suspekt. Was tun? Meine Beobachtungen zeigen, dass alles unter einen Hut zu bringen ist: Immer Vojtatherapie bei HĂŒftdysplasie III a als neurologischer HalbseitenschwĂ€che (Heilmittelrichtlinien!) und ggf. II D - bei schlaffem Kind, TĂŒbinger HĂŒftbeugeschiene und manuelle Therapie der Kopfgelenke und SIG und sonographischer Verlaufskontrolle. Hypothese: Die HĂŒftdyplasie des SĂ€uglings ist ein Symptom einer HalbseitenschwĂ€che und damit eigentlich ein neurologisch begrĂŒndetes Krankheitsbild. OrthopĂ€disch ist es allerdings sehr erfolgreich zu behandeln, wenn es in den ersten Lebenswochen in der obligaten Ultraschalluntersuchung erkannt wird.

Das “KopfnickerhĂ€matom” ist kein Bluterguß, sondern eine ödematöse Auftreibung im M. sternocleidomastoideus (nach wiederholter unabhĂ€ngiger Ultraschalluntersuchtung), ist wahrscheinliche Verletzungsfolge, aber keine einfache “VerkĂŒrzung” des Muskels. Ein Zusammenhang mit der Funktionsstörung im Segment C23 der HalswirbelsĂ€ule kann wegen der segmentalen Verorgung bestehen. BewĂ€hrt hat sich nach der Mobilisation der Kopfgelenke die vorsichtige Extension im Segment C23 ohne Überstreckung des Kopfes zur Lösung des Gelenkes. Die abnehmende Schwellung des Muskels weist auf die erfolgreiche Therapie der HalswirbelsĂ€ule. Dehntechniken des verletzten Muskels empfehle ich nach dieser Beobachtung segmentalen Zusammenhanges nicht mehr! Wahrscheinlich wird nĂ€mlich im noch gesunden Bereich gedehnt und ggf. ĂŒberdehnt und der relativ harte Muskel im “Stressbereich” wird nicht erreicht. Ich erklĂ€re die relativen Erfolge der Krankengymnastik bei “Dehntechniken” mit der damit verbundenen unspezifischen Mobilisation der HalswirbelsĂ€ule - aber das geht ja spezifischer!

Die Laserakupunktur kann mit den Frequenzen B und C unter RAC Kontrolle (s.a Spezial) eingesetz werden.

Einfache Übungen wie die Stimulation am Ohr im Bereich Hirnstamm/ okzipetale Triggerpunkte (jeweilig auf der “schwĂ€cheren” Körperseite) und eine Massage entlang von Lenker- und KonzeptionsgefĂ€ĂŸ werden den Eltern gezeigt. BewĂ€hrt hat sich auch die Applikation eines kleinen aufgeklebten MagnetkĂŒgelchens zur Markierung der okzipetalen Triggerpunkte am Antitragus.

Die Beratung ĂŒber die ErnĂ€hrung ist lĂ€ngst nicht mehr Hobby. Sie ist Therapie in der Erwachsenenmedizin meiner orthopĂ€dischen Praxis und reduziert dort die schulmedizinische Phamakologie in erstaunlichem Umfang!

Die Kiblerhautfalte (s.o.) gehört jetzt zum Standard meiner Untersuchung. Sie wird zur Therapie als Tuinamassage, wenn das Drehen der Fetthautfalte von unten nach oben etwa im Verlauf des Blasenmeridian           ( jeweils mit beiden HĂ€nden auf einer Seite und nicht so wie im Bild) mit einem Ausstreichen nach unten verbunden wird. Die Indikation der chinesischen Kollegen ist vor allem die Schlafstörung bei Kindern, aber schon beim Neugeborenen können “Verklebungen” so gelöst und Hinweise fĂŒr Störungen im Stoffwechsel entdeckt werden.

3 Monatskoliken  bei gestillten SĂ€uglingen sind  auch ĂŒber eine Umstellung der ErnĂ€hrung bei den MĂŒttern zu reduzieren. Viele junge MĂŒtter “naschen” zu viel und eine ErnĂ€hrung mit wenig Getreide in der Kombination mit Zucker ( Kekse und Kuchen) und Zucker/Fettkombinationen (Schokolade, Nuß Nougat Creme etc) ist geboten. Ohne Frage ist zu vermuten, daß die Kiblerhautfalte auch bei diesen MĂŒtter oft schmerzhaft verklebt ist! Bestehen sogar regelmĂ€ĂŸig BlĂ€hungen bei der Mutter, sind Getreide oft eine Ursache, die mit Auslaßversuch nachgewiesen werden kann.

Bei den VÀtern ist die Belastung trotz ausreichender SportaktivitÀt hÀufig in der Leberprojektionszone in der unteren BrustwirbelsÀule zu finden. Psychischer Ausgleich, Yoga und die Mariendistel können nach Àrztlicher AufklÀrung der Beschwerden wie Spannungskopfschmerzen, unspezifischen Oberbauchbeschwerden oder Reizbarkeit und Durchschlafstörungen ( Leberzeit 1-3 Uhr ! ) helfen.

Reis, Kartoffeln und gegarte GemĂŒse werden in der Regel vertragen. Vollmilch gehört fĂŒr Erwachsene nicht zu einer notwendigen ErnĂ€hrung! Milchprodukte werden von dieser EinschĂ€tzung nicht berĂŒhrt. Der körperlich GeschwĂ€chte sollte ĂŒberwiegend eine warme Kost zu sich nehmen. Die Verauung von Rohkost am Abend stört manches Mal den Nachtschlaf. Auch fĂŒr MĂŒtter und VĂ€ter gilt, das ihre Kiblerhautfalte weich ohne Schmerzen den RĂŒcken hinauf zu bewegen sein sollte! Deshalb sollen sie vor der Anwendung an ihrem Kind auch bei sich selber ĂŒben!

Der vorgelegte Text ist kein "Kochbuch"! Er ist ohne GewĂ€hr fĂŒr Heilung und Diagnose im Einzelfall und darf niemanden dazu verfĂŒhren, es einfach mal nachzumachen! Dem Kundigen dient es zur Diskussion und den Interessierten soll es motivieren. Ich will auch nicht ĂŒber das Internet Einzelnen Auskunft ĂŒber Therapie und Diagnostik geben, weil der persönliche Arzt - Patient - Kontakt als Keimzelle medizinischen Erfolges , mit dem ich in der Medizin "aufgewachsen" bin, weder durch Gesundheitsreformen noch irgendeine neue Technik ersetzt werden darf!

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